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Arabica und Robusta: die am häufigsten angebauten Kaffeebohnenarten

Vom Lavazza-Team 2–3 Minuten

In diesem Artikel gehen wir auf die wichtigsten Punkte ein und erklären dir die Unterschiede zwischen Arabica und Robusta, den beiden am häufigsten angebauten Kaffeebohnen  für den Kaffeekonsum.

Was ist Arabica- und Robusta-Kaffee

Robusta Kaffeebohnen sind eine Art, die von der Pflanze Coffea Canephore abstammt. Ihre Produktion beläuft sich auf etwa 30 % der weltweiten Gesamtproduktion, was sie zur zweitbeliebtesten Sorte macht.

Ihr typisches Merkmal ist ein kräftiger und harter, aber tiefer Geschmack, der durch den hohen Koffeingehalt entsteht. Aufgrund dieser Eigenschaften gilt sie als sehr geeignet für Instantkaffee, denn Robusta wird meist für Instantkaffee-Granulat und -Pulver verwendet.

Die am weitesten verbreitete Bohnensorte ist aber zweifelsohne die Arabica-Bohne . Ursprünglich wurde sie in den hochgelegenen Wäldern Äthiopiens entdeckt, wo sie – verschiedenen Legenden zufolge – im 12. Jahrhundert angebaut und geerntet wurde, um heiße Getränke zu brauen. Diese Sorte stammt von einer  Pflanze ab, die als Coffea Arabica bekannt ist, und wird von Kaffeekennern sicherlich mehr geschätzt und bevorzugt als Robusta.

Die differenziertenaromatischen und süßen Geschmacksnoten spielen eine wichtige Rolle für die Beliebtheit und Anerkennung der Bohne. Obwohl sie einen geringeren Koffeingehalt haben, bevorzugen Kaffeeliebhaber Arabica-Bohnen, da sie ihren köstlichen Geschmack lieben. Arabica-Bohnen sind in Bezug auf die Produktion und den Handel äußerst relevant. Sie machen etwa 70 % des Marktes aus und sind von höherer Qualität und teurer im Einkauf.

Obwohl es mehr als hundert verschiedene Kaffeesorten gibt, sind diese beiden die beliebtesten und am meisten geschätzten auf der ganzen Welt.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Sorten

Der erste Unterschied zwischen den beiden Arten ist im Aussehen zu finden. Arabica-Kaffeebohnen sind in der Regel eiförmig, flach und öliger als Robusta-Bohnen. Deshalb schmecken sie süßer, pikant und irgendwie fruchtig. Robusta-Kaffeebohnen sind dagegen etwas kleiner und runder. Ihr herber, bitterer Geschmack kommt daher, dass sie weniger Öle enthalten, während sie normalerweise einen natürlicheren und erdigeren Geschmack haben.

Wie bereits erwähnt, besteht ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Sorten im Koffeingehalt, der bei der Robusta stärker konzentriert ist als bei der Arabica. Robusta-Bohnen haben einen Koffeingehalt von 2,7 %, während Arabica-Bohnen mit einem Anteil von nur 1,5 % beinahe die Hälfte des Koffeins enthalten. Außerdem enthält Arabica fast doppelt so viel Zucker und etwa 60 % mehr Fette als Robusta, was wahrscheinlich einen spürbaren Einfluss darauf hat, warum die Verbraucher Arabica bevorzugen.

Wie der Name schon sagt, ist die Robusta eine extrem widerstandsfähige Pflanze. Sie ist im Anbau viel pflegeleichter, wächst in einer Vielzahl von verschiedenen Umgebungen und hat im Allgemeinen einen höheren Ertrag. Aufgrund des höheren Koffeingehalts ist es weniger wahrscheinlich, dass sie von Insekten befallen wird, da das Koffein als chemischer Schutz für die Kaffeesamen wirkt und für Ungeziefer giftig ist.

Außerdem wissen die wenigsten Menschen, dass es noch eine dritte Kaffeesorte gibt, die kommerziell angebaut wird, obwohl sie nur etwa 2-3 % des weltweiten Kaffeehandels ausmacht: LibericaWas ist Liberica? Der Geschmack kann als fruchtig, ungewöhnlich und besonders intensiv beschrieben werden. Der geringe Säuregehalt und das weniger bittere Aroma verliehen ihr einen starken und entschlossenen Nachgeschmack.

Für welche der beiden Varianten soll man sich also entscheiden?

Die richtige Antwort auf diese uralte Frage liegt vor allem in deinen eigenen Vorlieben und deinem Geschmack! Wie bereits erwähnt, sind sich die meisten Kaffeefans einig, dass der Arabica-Kaffee aufgrund seiner süßeren und weicheren Töne und seiner Frucht- und Schokoladennoten am wertvollsten ist. Obwohl Arabica sicherlich beliebter ist, haben Bohnen aus Robusta-Pflanzen, selbst wenn sie bitterer sind, ihren eigenen Platz im Herzen der Kaffeeliebhaber.

Häufig gelten äthiopische Arabica-Kaffees als die besten Gourmetkaffees der Welt, doch gibt es auch Robusta-Kaffees, die ihnen in puncto Qualität Konkurrenz machen. Zu entscheiden, welche Sorte unter allen Gesichtspunkten zweifellos die Beste ist, ist fast unmöglich. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben ist alles eine Frage des Geschmacks und in diesem Fall manchmal auch der Mischungen, denn du könntest dich tatsächlich auch für eine köstliche Mischung aus Arabica und Robusta entscheiden. Die Wahl liegt ganz bei dir!


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