Zwischensumme
    An den Wurzeln des Wandels
    Die Lavazza Stiftung kümmert sich zusammen mit Oxfam um eines der schwerwiegendsten und dringendsten Probleme: die Behebung der durch Roya verursachten Schäden.
    Die Herausforderung

    In den letzten Jahren hat Roya, oder Kaffeerost, die Kaffeepflanzen in der Dominikanischen Republik und Haiti beschädigt, was zu massiven Produktionsschäden geführt hat. Die nationale Produktion ist um 70 % zurückgegangen, und die Länder waren gezwungen, Kaffee zu importieren, um auf die lokale Nachfrage zu reagieren.

    Die Ziele
    Verbesserung der Lebensbedingungen ländlicher Familien in den am stärksten marginalisierten Gebieten im Süden Haitis und in der Dominikanischen Republik, Erhöhung ihrer Einkommen um mindestens 25 % und Stärkung der Rolle der Frauen.

    Steigerung der Produktivität von Kaffeeplantagen um 35 %.

    Technische und finanzielle Unterstützung der Genossenschaften für die ordnungsgemäße Verwaltung von Einkauf und Marketing in der Dominikanischen Republik.

    Förderung der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs zwischen der Dominikanischen Republik und Haiti und damit Stärkung der lokalen Politik zur Förderung des Kaffeesektors und der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.


    Die Antwort

    Die Lavazza Stiftung hat zusammen mit Oxfam ein binationales Projekt zur Unterstützung kleiner Kaffeeproduzenten in der Dominikanischen Republik und Haiti gestartet, an dem 2.208 kleine Produzenten in Haiti und 1.230 Produzenten in der Dominikanischen Republik beteiligt sind.

    Das Projekt ermöglichte die Wiederbepflanzung mit 8 Millionen Kaffeepflanzen in den beiden Ländern über einen Zeitraum von drei Jahren.
    Die organisierten Aktivitäten konzentrierten sich auf die technische Unterstützung und Schulung der lokalen Produzenten.
    Außerdem wurde die Einrichtung einer kleinen lokalen Rösterei in der Dominikanischen Republik unterstützt, in der junge Erzeuger in den Techniken des Röstens und der Vermarktung des Produkts geschult wurden.

    Heute geht das Projekt in die zweite Phase, die eine Ausweitung der Aktivitäten in Kuba und eine direkte Beteiligung von Lavazza-Experten an der Schulung der Produzenten zum Thema Qualität vorsieht.