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    Coffee Sips

    Trinken Sie einen Kaffee und zahlen Sie für zwei

    Veröffentlicht am 18 Juli 17

    Die einfachste und originellste Art, sein Glück zu teilen.

    GESCHENKTER KAFFEE – KAFFEE TRINKEN UND DABEI GUTES TUN

    In den letzten fünf Jahren hat sich ein alter italienischer Brauch in der ganzen Welt verbreitet und immer mehr Unterstützer gewonnen: der „Caffè Sospeso“ oder „geschenkte Kaffee“.

    „Zwei Kaffee, bitte. Einer für mich, der andere geschenkt“. So bestellen die Teilnehmer der Initiative einen Kaffee an der Bar. Auf der ganzen Welt unterstützen Freiwillige diese Idee. Sie investieren ihre Zeit in die Erstellung von Websites mit Informationen und Listen von Lokalen, welche die Initiative unterstützen. Und sie veröffentlichen Interviews, um dem Projekt „Geschenkter Kaffee“ zu mehr Bekanntheit zu verhelfen.

     

    Doch wie funktioniert es? Der Barista, der die Bestellung entgegennimmt, berechnet zwei (oder mehr) Kaffees, serviert dem Kunden jedoch nur einen. Den anderen notiert er als Gutschrift für Bedürftige. Wer sich keinen Kaffee leisten kann, geht in eine Bar und fragt, ob es einen „geschenkten Kaffee“ gibt, den er dann kostenlos erhält.

     

    Der Brauch kommt aus Neapel, der Stadt des Kaffees, wo er im frühen 20. Jahrhundert entstand. In einer Zeit der wirtschaftlichen Not bestellten diejenigen, die es sich leisten konnten, einen Kaffee, bezahlten jedoch zwei. Auf diese Weise blieb ein „geschenkter“ und bezahlter Kaffee für all diejenigen übrig, die nicht über die Mittel verfügten, sich selbst einen Kaffee zu kaufen.

     

     

    GESCHENKTER KAFFEE – EIN VORTEIL FÜR ALLE

    „Möchten Sie einen Kaffee?“ hätte der Barista gefragt und damit auf die Möglichkeit hingewiesen, einen kostenlosen Kaffee zu bekommen. Die Anonymität vereinfachte die Situation sowohl für den Spender als auch für den Empfänger. Auch heute weiß der Spender nicht, wem sein Angebot zugutekommt, und derjenige, der den geschenkten Kaffee erhält, weiß nicht, wer für ihn bezahlt hat. Ein gutes Gefühl für alle: Der Spender fühlt sich gut, weil er einen kleinen Teil seines Glücks abgeben kann, indem er einem anderen einen Kaffee ausgibt. Der Beschenkte fühlt sich trotz seiner wirtschaftlichen Schwierigkeiten weniger ausgeschlossen. Und auch die Bar, die am Projekt „Geschenkter Kaffee“ teilnimmt, profitiert: Sie zeigt ihr Bewusstsein für soziale Themen, was bei den Kunden von heute sehr gut ankommt. Kurz gesagt: Beim geschenkten Kaffee ist jeder ein Gewinner.

    Von neapolitanischer Freundlichkeit zu einem weltweiten Projekt.

    WELCHE BARS NEHMEN AM PROJEKT TEIL?

    Die am Projekt teilnehmenden Bars kommunizieren dies ihren Kunden im Allgemeinen durch sichtbare Zeichen. Um herauszufinden, welche Bars am Projekt beteiligt sind, können Sie sich online erkundigen oder die Website  www.retedelcaffesospeso.com besuchen. Alternativ dazu können Sie auch den Betreiber Ihrer Lieblingsbar über die Initiative informieren. Vielleicht kennt er den Brauch des „geschenkten Kaffees“ und die außergewöhnliche Gelegenheit, bei einem Kaffee Gutes zu tun, noch gar nicht.

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