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Lavazza Design

Carmencita: das Comeback der Ikone nach 40 Jahren

Veröffentlicht am 11 Oktober 18

Der unverwechselbare kegelförmige Körper, dunkle Augen und zwei lange schwarze Zöpfe. Dies sind die Merkmale der Carmencita, Königin von Carosello. Ihre Figur diente 1979 als Muse für Marco Zanuso, der aus ihrem Sinnbild heraus eine Kaffeemaschine erschuf.



Ein Objekt, das die Herzen und Gaumen aller Kaffeeliebhaber im Sturm eroberte. Nach einer technischen Umgestaltung, die Lavazza dem Polytechnikum Turin anvertraute, ist die Kaffeemaschine nun bereit, in unsere Häuser zurückzukehren. Ziel war es, die Originalität und das Design beizubehalten und die Mokkakanne zu einem zeitgenössischen Accessoire mit verbesserter Funktionalität zu machen. Die Carmencita wurde in einen wahren Dekorationsgegenstand verwandelt: originell, unverwechselbar, zeitlos.

Das Lavazza Training Center arbeitete für dieses Projekt mit dem Innovation Design Lab des Polytechnikums Turin zusammen. Die beiden Institutionen arbeiten seit über 12 Jahren zusammen und untersuchen die Beziehung zwischen Design und Kulinarik in einer Reihe von Workshops, die den Studenten des Studiengangs Design und Kommunikation angeboten werden.



„Wir waren begeistert, als wir hörten, dass wir mit einer so bedeutenden Ikone und einem so wichtigen italienischen Designer arbeiten würden. Es ist wirklich eine große Verantwortung.“ Paolo Tamborrini, Dozent für Kommunikationsdesign am Polytechnikum Turin.

 

Die Herausforderung, den hohen Werten der Kaffeemaschine (einschließlich Tradition, Design und italienischer Produktion) und zugleich den Anforderungen eines modernen Marktes, in dem neue Verbraucher auf der Suche nach Nachhaltigkeit und Innovation sind, gerecht zu werden, nahm das Institut mit außerordentlicher Bescheidenheit an.

 

Verglichen mit Zanusos erster Version aus dem Jahr 1979, ist die neue Carmencita das Ergebnis eines Projekts, in dem nichts als selbstverständlich angesehen wurde und die Funktionen neugestaltet wurden, um der Öffentlichkeit ein völlig neues Erscheinungsbild zu präsentieren. Die Forscher des Polytechnikums konzentrierten sich auf eine technische und funktionelle Umgestaltung, die die Verwendung der Mokkakanne mit heutigen Haushaltsgeräten ermöglicht – zum Beispiel mit Induktionsplatten. Es wurde außerdem beschlossen, bisher nicht genutzte Materialien einzuführen.

 

„Das Interessante ist, dass die Studenten die Carmencita-Kanne nicht deshalb kannten, weil sie zu ihrem eigenen Alltag gehörte, sondern weil sie von ihren Familien in so liebevoller Erinnerung behalten wurde. Aus diesem Grund sahen sie das Projekt als Studium eines Designobjektes, nicht eines Alltagsgegenstandes an.“