Juan Amador

Juan de la Cruz Amador Perez, wie der deutsche Spitzengastronom mit vollem Namen heißt, wurde 1968 im schwäbischen Strümpfelbach nahe Stuttgart geboren.

 

Von 1985 bis 1988 absolvierte der Sohn katalanisch-andalusischer Eltern eine Kochlehre im Gasthof Lamm in Weinstadt, danach folgten Stationen im Alten Wirt in München-Grünwald und im Schlosshotel Bühlerhöhe im Schwarzwald. Bereits 1993, mit gerade einmal 25 Jahren, erkochte sich Juan Amador als Chef de Cuisine im Restaurant PETERSILIE in Lüdenscheid seinen ersten Michelin-Stern und ist seither ohne Unterbrechung im Guide Michelin vertreten. 2004 eröffnete der Spitzengastronom mit 35 Jahren sein erstes eigenes Restaurant, das AMADOR in Langen bei Frankfurt, dass 2007 erstmals mit 3 Sternen ausgezeichnet wurde. 

2015 zog es den Starkoch nach Singapur, wo er 2015 das Restaurant ALMA by Juan Amador im Goodwood Park Hotel eröffnete. Es sollte die Liebe sein, die ihn wieder zurück nach Europa, genauer gesagt nach Wien, zog. Zum privaten Glück sollte sich alsbald der berufliche Erfolg gesellen. In einem geschichtsträchtigen Grinzinger Kellergewölbe im 19. Bezirk schuf Amador ein wahres Juwel der Gastronomieszene: Das zu Beginn als Amador’s Wirtshaus & Greißlerei eröffnete Lokal wurde einige Monate später zum mittlerweile weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannten Restaurant AMADOR und sollte gleich im ersten Jahr mit 3 Hauben und 2 Sternen ausgezeichnet werden. 

 

Im Jahr 2019 wurde Juan Amador als erstem Gastronomen Österreichs ein dritter MichelinStern verliehen. Das AMADOR ist, so die Definition von Michelin für drei Sterne, durch seine einzigartige Küche eine Reise wert. Diesem Ruf folgen mittlerweile auch Gäste aus aller Welt. 

Dass Juan Amador heute zu den Fixsternen in der Spitzengastronomie gehört, ist zweifellos seinem Ehrgeiz und seiner großen Disziplin geschuldet. Seine ausgeprägte Kreativität und seinen großen Erfahrungsschatz verbindet er zu einer unverkennbaren Handschrift. 

 

Seinem Drang nach ständiger Weiterentwicklung folgend überrascht der Vollblut-Koch neben seinen klassischen Signature-Gerichten auch immer wieder mit neuen Kreationen. Einflüsse aus der ganzen Welt in Kombination mit einer gewissen Regionalität bei den Zutaten machen sein kulinarisches Werk zur Kunst. 

 

Die nötige Inspiration dafür holt sich Juan Amador jedoch nicht nur auf seinen zahlreichen Reisen, sondern auch über die Musik. Sein berühmtes Signature-Dessert Brick in the Wall fand seinen Ursprung etwa im gleichnamigen Pink Floyd-Song. Doch nicht nur bei den Gerichten ist die Vielfalt für Amador wichtig, sondern auch in jedem Glas: Der Weinkeller im Restaurant AMADOR umfasst neben rund 1.200 Positionen der edelsten Tropfen aus der ganzen Welt auch eine umfassende, prestigereiche ChampagnerKollektion. 

 

Seit 2020 ist Juan Amador Markenbotschafter für Lavazza. 

 Restaurant AMADOR (Wien) 

Im historischen Gewölbe eines Weinkellers wird kompromisslos große internationale Küche gefeiert - mit gelegentlich eingestreuten regionalen Zitaten aus Österreichs kulinarischem Schatz. "In meiner Küche folge ich keinen Moden, keinen Trends. Meine Küche ist wie das Kleine Schwarze – da gibt es nichts zu kaschieren." Juan Amador. 

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