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1895 begann in Turin, Italiens einstiger Hauptstadt und eines der wichtigsten Zentren für Kunst, die Geschichte des Unternehmens Lavazza, das heute bereits in vierter Generation von der Familie geführt wird. 14 Jahre später begründete Filippo Tommaso Marinetti mit der Veröffentlichung des ersten futuristischen Manifests, in dem er eine radikale Veränderung Italiens forderte, den Futurismus. Vielleicht ist es kein Zufall, dass Marinetti, der aus dem Geburtsort des Espresso stammte, auch das „Koffein Europas“ genannt wurde.

Lavazza sieht es als eine große Ehre an, das Solomon R. Guggenheim Museum als Hauptsponsor der großen Ausstellung mit dem Titel „Italian Futurism, 1909–1944: Reconstructing the Universe“, die erstmalig einen umfassenden Überblick über eine der bedeutendsten europäischen Avantgardebewegungen des 20. Jahrhunderts liefert, unterstützen zu dürfen.


Als traditionsreicher Förderer der Kunst, insbesondere der Renaissance-Kunst, der Fotografie, des Designs und der Musik, begrüßt Lavazza die Bemühungen des Guggenheim-Museums, den Futurismus ‒ die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts bedeutendste moderne Kunstbewegung Italiens ‒ dem amerikanischen, aber auch internationalen Publikum näher zu bringen. Die Ausstellung zeigt eine Reihe futuristischer Kunstwerke und würdigt den enormen Einfluss des Futurismus auf die Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts.

„Lavazza ist in jüngster Zeit bestrebt, die USA zu einer zweiten Heimat zu machen. Dieses Bestreben findet nun seinen symbolischen Ausdruck in der Unterstützung dieser historischen Ausstellung, die den New Yorker und internationalen Besuchern des Guggenheim-Museums ein bedeutendes Element des italienischen Kulturerbes näher bringt“, so Antonio Baravalle, CEO von Lavazza.

Vom 21. Februar bis zum 1. September 2014 bietet das Solomon R. Guggenheim Museum zum ersten Mal in den USA einen umfassenden Überblick über den italienischen Futurismus.

Mit über 360 Werken von mehr als 80 Künstlern, darunter bildende Künstler, Architekten, Designer, Fotografen und Schriftsteller, befasst sich diese multidisziplinär angelegte Ausstellung mit dem globalen historischen Einfluss des Futurismus, von seiner Begründung 1909 ‒ durch die Veröffentlichung des von F. T. Marinetti verfassten Ersten Futuristischen Manifests ‒ bis zu seinem Niedergang am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Ausgestellt werden auch zahlreiche Werke, die bisher kaum öffentlich gezeigt wurden und teils Italien noch nie verlassen haben. Dabei handelt es sich nicht nur um Gemälde und Skulpturen, sondern auch um Werke aus den Bereichen Werbung, Architektur, Keramik, Design, Mode, Film, freie Poesie, Fotografie, darstellende Kunst, Literatur, Musik und Theater ‒ eine umfassende Werkschau dieser dynamischen und oftmals kontroversen Bewegung, die wie keine andere für Moderne und Rebellion steht.