• Drucken
  • Lesezeichen setzen

Mehr Informationen

 Erfahren Sie mehr auf der Website der "Wolke".

Die neue Lavazza Zentrale – ein grünes Großprojekt erreicht Stadt.

Der Bau hat bereits begonnen. Die Planungen vom Architekturbüro Cino Zucchi e Associati sehen die bauliche Neuentwicklung eines innerstädtischen Blocks von Industriegebäuden mit einer Gesamtfläche von über 30.000 m² vor. Aber nicht nur die neue Lavazza Zentrale wird hier beheimatet sein: 40 Prozent der Fläche sind für Wohnungen, Geschäfte sowie öffentliche und private Dienstleistungen vorgesehen.
In der Mitte des Areals steht das neue Lavazza Gebäude, dessen auffällige Architektur gewollt an die geschwungene Form einer Wolke erinnert. Verbunden ist es mit den bereits existierenden historischen Gebäuden, die für neue Nutzungszwecke umgebaut werden. Darüber hinaus entstehen neue Grünflächen und Fußgängerzonen, die sich um einen baumbestandenen Platz im Zentrum verteilen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Areal öffentlicher Raum, an dem das gesellschaftliche Miteinander von Bewohnern und Firmen die Identität des Viertels ausmacht. Das als ehemaliges ENEL Kraftwerk bekannte Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum von Turin und damit unweit der derzeitigen Lavazza Zentrale. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sorgt dafür, dass der künftige Firmenhauptsitz schnell und unkompliziert zu erreichen ist. Dort werden sich die Büros sämtlicher Geschäftsführer und Bereichsleiter befinden – insgesamt 500 Personen, die derzeit noch auf vier Standorte verteilt arbeiten.

Einige architektonische Details lassen das Ziel erkennen, so viel Natur wie möglich am Arbeitsplatz zu integrieren: Einige der Dächer sind begrünt, zwischen den Büros finden sich Gewächshäuser. Beim Blick aus dem Fenster sieht man auf die Bäume des zentralen Platzes. Die Fassaden sind dank spezieller Sonnenschutzvorrichtungen darauf ausgerichtet, möglichst viel Licht in die Räume zu lassen. Das Erdgeschoss ist als große, offene Empfangshalle angelegt, in die mehrere kleine Gärten integriert sind.

Viele dieser baulichen Details tragen darüber hinaus zur ökologischen Nachhaltigkeit des Gebäudes bei: Die begrünten Dächer wirken isolierend und ermöglichen die Wiederverwendung von Regenwasser, der Sonnenschutz und die natürliche Belüftung unterstützen die Klimatisierung der Innenräume und die maximale Nutzung von Sonnenlicht spart Energie und erhöht den Komfort.

Der Gebäudeentwurf stammt von Cino Zucchi, der 2009 den von Lavazza initiierten Architektur-Wettbewerb gewann. An dem Wettbewerb nahmen vier italienische Architekturbüros teil. Die Wahl fiel auf Zucchis Konzept, weil es

  • Werte, Image und Geschichte der Marke Lavazza am besten berücksichtigt,
  • höchste Ansprüche an Nachhaltigkeit in Bezug auf Energie und Umwelt stellt,
  • die bestmögliche Einbindung in die räumliche und soziale Umgebung vorsieht.

Der Entwurf verbindet verschiedenste Themen und Aspekte: Vergangenheit mit Zukunft, die Stadt Turin mit der Firma Lavazza, deren Visionen mit denen des Architekten, öffentliche mit privaten Räumen, gelebte Tradition mit Weltoffenheit.

2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Informationen zum aktuellen Stand des Projekts finden Sie in den News der entsprechenden Website.